Hexe

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Hexe
Teufel

Mythen

Meist am Rande des damaligen Urwaldgebirges entstanden Opfer-und Kultstätten für verehrte Gottheiten. Alte Kultstätten an denen sich auch alte Sagen anknüpfen sind z.B. Roßtrappe,Hexentanzplatz (Thale), Steinkirche bei Scherzfeld und der Hübichstein bei Bad Grund. Die nordische Gottheit Thor wurde in Norddeutschland unter Donar verehrt. Eine seiner Opferstätten war der Grossvater bei Blankenburg.

Odin

In grauer Vorzeit waren die Rosstrappe und der Hexentanzplatz  Stätte germanischer Götterverehrung von überregionaler Bedeutung. Aus dieser Zeit stammen noch die Reste des Sachsenwall und des Heidenwall. Die Mythenstadt Thale hat sich entschlossen einen Mythenweg von der Talstation der Kabinenseilbahn bis zum Rathaus anzulegen. Er soll aus 12 Figuren der germanischen Mythologie bestehen. Ein grosser Teil ist bereits fertig und aufgestellt.

Heimdall
Gnom

Anreisende werden durch diesen Gnom begrüsst

Schutzgott Heimdall

Sneipnir

Sleipnir das achtbeinige Pferd Wotans

brunnen der weissheit

Brunnen der Weisheit mit Wotan

wotans zauberring

Draupnir Wotans Zauberring

midgardschlange

Midgardschlange das Meeresungeheuer

der drache nidhögg

Drache Nidhögg


Das Questenfest ist ein seltenes altes Brauchtumsfest, dass nur noch in dem südharzer Ort Questendorf (Kreis Sangerhausen) zu Pfingsten gefeiert wird. Dann wird die Queste, bestehend aus einem riesigen Eichenstamm, einer Querstange mit Laubquasten an beiden Enden und den etwa 3 Meter Durchmesser grossen Questenkranz wieder mit frischem Grün geschmückt. Dieses eigenartige Symbol steht auf der Spitze eines hohen Berges, von dem aus der Sonnenaufgang gut zu beobachten ist. Im Questenfest leben offenbar uralte Glaubensvorstellungen im christlichen Gewand wieder. Ein grosser Teil der Forscher meint, dass Questenfest könnte ein altgermanisches Sommersonnenfest sein...mehr

Queste

Fährt man die Schnellstrasse B6n von Wernigerode nach Blankenburg so kommt man in der Nähe des Parkplatz Regensteinblick an drei alte Menhire vorbei. Vor allem der grosse steil aufgerichtete Benzingeröder Menhir ist schon von weitem zu sehen. Die Menhire stehen weniger als 1 km auseinander, zwei auf der rechten Seite , der kleinste auf der linken Seite von der B6n. Man nennt sie auch die Menhire von Benzingerode, Derenburg und Heimburg. Sie stammen aus der Jungsteinzeit vor 5000-4000 jahren aus einem Steinbruch bei Heimburg.

Der 3,80 m hohe Menhir von Benzingerode von drei Seiten fotografiert

Menhire

Der Benzingeröder im Jahre 2002

Die Menhire bestehen aus Senon-Quarzit

Der kleinste, der Heimburger Menhir, immerhin noch eine Höhe von 2,20 m wurde bei den Strassenarbeiten 2004 wiederentdeckt und aufgestellt.

Der Derenburger Menhir lag so bis 2004 auf Holzpfählen gestützt. (Höhe -3m, Breite- 2m)

Beim Bau der neuen B6n wurde er mit schweren Gerät aufgerichtet und präsentiert sich mit seinen ca 3 Meter Höhe wieder eindrucksvoll. Er steht etwas weg von seinem alten Platz

Links : Kreisgrabanlage ( Hügelgrab) auf dem Parkplatz B6n bei Benzigerode aus der späten Bronze bzw frühen Eisenzeit ( 1300-600 v Chr. )

Rechts: Das Langhaus von Benzingerode in west-ost Ausrichtung stammt aus der Frühbronzezeit ( 2300-1800 v. CH.) es steht auf dem Regensteinblickparkplatz an der B6n.


Fährt man von Quedlinburg nach Blankenburg auf der Schnellstrasse B6n, so kommt man in Höhe Westerhausen an diesem Naturdenkmal vorbei

Kamelkopf

Bei Westerhausen (Kreis Quedlinburg) steht ein seltsames Felsgebilde, der Königstein. Es sieht aus wie zwei grosse ruhende Kamele. Dieses Naturdenkmal ist wahrscheinlich ein altes bronzezeitliches Sonnenheiligtum, an dem die Sonnenwende gefeiert wurde. Zu den seltsamen Erscheinungen an diesem Naturdenkmal gehören die so genannten “Sonnenscheiben”. Sie haben einen Durchmesser von 2-3 Meter. Diese weichen Sandsteinscheiben konnten nicht als Mühlsteine Verwendung finden. Etliche herausgearbeitete und angefangene Scheiben sind zu erkennen. Was war ihr Verwendungszweck?

Kamelfelsen

Südansicht

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Nordansicht

Mythenmalerei

Mytenmalerei in Thale


Der Altenröder Steinkreis, eine noch erhaltene Thingstätte in Darlingerode (Ilsenburg)

Richtstätte aus nördlicher Sicht, in der Mitte der Stein für den Deliquenten .

Links hinten auf den grossen Stein im Westen saß der Richter, der stein direkt daneben war sein Beisitzer (Schreiber?)

Die Bäume sind mächtig gross geworden. daneben ein kleiner Friedhof.

Ca 30 m weiter der Sachsenstein

Die Thingstätte steht auf einen kleinen Hügel und auch auf der Wasserscheide zwischen Elbe und Weser. Hinter jedem Stein wurde 1832 eine Kastanie geflanzt. Sieben Steine sind angeordnet auf denen je ein Schöffe (Rat) sass. Der Richter (Graf) selbst sass im Westen mit Blick zum Sonnenaufgang. Am Mittelstein musste der Delinquent Aufstellung nehmen. Die mittelalterliche Richtstätte hat einen Kreisumfang von 84 preussischen Fuss. Wenn die Sonne von Osten über den Sachsenstein schien wurde dem Delinquenten die Strafe verkündet. Auch Otto der III soll im Jahr 995 hier Recht gesprochen haben.


Der rätselhafte Mönchs-oder Venedigerstein

Der Stein liegt nur ca 30 m Weg von der Strasse zum Brocken und ist über einen Bohlensteg zu errichen. Er ist nicht ausgeschildert.

Kommt man zu den Steinen steht dort ein Hinweisschild mit einer kurzen Erklärung.Viele gehen dann wieder ohne die Zeichnung gesehen zu haben die sich auf der Rückseite befindet. Die menschliche Figur mit den drei Fingern wirft scheinbar eine Kugel hoch. Die Kopfbedeckung erinnert an einem Mönch. Es soll sich aber um einen Venediger handeln, die nach den seltenen Manganoxyd für die heimische Glasschmelze suchten. Der untere Teil ist scheinbar abgeschlagen oder abgeplatzt. Der zweite Stein hat auch mehrere Querrillen.

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