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Wipertikirche

Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten der Weltkulturerbestadt Quedlinburg auf dem Gebiet der Baukunst gehört die Krypta der Wipertikirche. Die Krypta zählt zu einer der ältesten Baukunst auf sächsischem Gebiet.

Die Wipertikirche ist eine schlichte Pfeiler Basilika aus dem 12.Jahrhundert. Die Seitenschiffe werden von sechs Rundbogenarkaden auf starken Pfeilern getrennt. Durch die grosse spitzbogige Dreifenstergruppe im Ostgiebel fällt eine starke Lichtmenge ein.Der Chor liegt durch den späteren Krypteneinbau erhöht zum Langhaus.

Unter dem Altar ist eine Öffnung( wofür).Über den Altar Reste einer Bemalung der Marinenkrönung.

Im nördlichen Seitenschiff befindet sich dieser geschnitzte Flügelaltar aus dem Jahr 1485.

Der romanischer Taufstein stammt ursprünglich aus der Dorfkirche Rieder. Seine Gestalt und die Kleeblattornamente deuten auf eine Entstehung um 1300. Der gewölbte Kupferdeckel hat ein Kreuz mit einer kleinen Figur und stammt aus späterer  Zeit.

Das interessanteste an dieser Kirche ist die Krypta die zu den frühesten Sakralbauten im norddeutschen Raum gehört. Diese sehr kleine dreischiffige Krypta (8 Meter x 6 Meter) wirkt auf den Betrachter sehr archaisch und viel älter als angegeben. Hier finden wir das älteste Beispiel für einen Stützerwecksel (Pfeiler-Säule).Es gibt keine Rundbogenarkaden, sondern schwere Architrav. Die Seitenschiffe bilden einen Umgang der den Altar umzieht.

Attische Basen und ottonische Pilzkapelle sind hier als seltene Kapitalsformen vorhanden.

Das Marinenportal von 1230 führt im südlichen Seitenschiff zu einem kleinen Hof. es gehörte eins zum zerstörten Marienenkloster auf dem Münzenberg unweit von hier.

Sehr massiver und grober Pfeiler

Verbauter Rest eines Kreuzsteins.

Sehr interessant ist der anliegende Friedhof mit seinen Grabkammern. Diese in 2er Reihen übereinander liegende Grüften sind in ihrer Bauweise und Grössenordnung schon etwas einmaliges und stehen deshalb unter Naturschutz. Einige Grabkammern sind zweigeschossig. Man gelangt durch eine Eisenleiter nach unten.

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In der Kryptarückwand sind sieben kleinere und vier grössere Nischen eingelassen.

Dieser Stützpfeiler zeigt ein auf dem Kopf stehendes lateinisches Kreuz auf Bogensockel. Unten sind zwei mühlenartige Symbole eingraviert, links mittig ein drittes nur schwach erkennbar. Wahrscheinlich war dies mal ein Grabstein.